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8.1. Installation und Konfiguration FlexX PDA, WLAN-Router und FlexX PDA Sync
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Systemvoraussetzung Mobiles Endgerät:

- Microsoft Windows CE 5.0 bis Windows Compact 7
- installiertes .NET Framework 2.0 oder höher
- Auflösung 480x800 (kleiner möglich, jedoch verzerrte Grafik)
- Empfohlene Geräte: DT433*, DT4000W (andere Geräte könnten kompatibel sein - hierfür übernehmen wir jedoch keine Garantie)
- Empfohlene WLAN-Router: DLINK mit externen 9 dbi Antennen aus unserem Sortiment (andere können kompatibel sein, hierfür übernehmen wir jedoch keine Garantie



Routerkonfiguration und Internetzugang über Router.


Router Einstellung

Der WLAN-Router wird per Netzwerkkabel mit der Kasse verbunden. Wir empfehlen DLINK DIR-150/300/600 mit externer 9 dbi Antenne, da wir mit diesen die besten Erfahrungen in Punkto Übertragungsgeschwindigkeit gemacht haben. Es kann aber auch jedes andere Modell verwendet werden (keine Garantie auf 100%ige Funktion).
Beim D-LINK Router deaktivieren Sie bitte die Funktion "Wireless Protectet Setup", geben dem Router eine eindeutige SSID (nur Buchstaben oder Zahlen, keine Sonderzeichen) und einen fixen Sendekanal (der bei Ihnen am wenigsten frequentiert ist). Als Verschlüsselung empfehlen wir WPA oder WPA2 einzustellen. Bei Verwendung von mehreren WLAN Sendepunkten sind alle weiteren Router als Accesspoint einzustellen und bis auf den Sendekanal alle Parameter identisch einzustellen. Der Sendekanal sollte bei sich überlappenden Funkwolken mindestens 4 Kanäle auseinander liegen.

Vorbereiten der Terminals

Stellen Sie zwischen Ihrem mobilen Windows-Terminal und Ihrem Kassen-PC eine stabile Netzwerkverbindung her. Wir empfehlen dem mobilen Geräten fixe IP-Adressen vergeben.



Installieren der BONit FlexX Mobile Software

Kopieren Sie die Datei "BONitFlexX_Mobile.exe", welche sich nach der Installation im Unterordner "Mobile" von BONit FlexX befindet, auf eine SD Card, eine Micro SD Card (abhängig von Ihrem mobilen Gerät) oder direkt über das Netzwerk auf das mobile Gerät. Eine Installation ist nicht notwendig. Kopieren Sie diese Datei einfach auf die Oberfläche Ihres PDA oder alternativ in einen beliebigen Ordner und erstellen Sie dann eine Verknüpfung auf die Oberfläche.

Nach dem Start wird im selben Ordner eine Datei "settings" angelegt. Diese beinhaltet die Einstellungen und Parameter und sollte nicht gelöscht werden.

Beim ersten Start sind ja noch keine Zugangsdaten eingetragen, daher erhalten Sie die Meldung "Kasse ist nicht erreichbar". Klicken Sie auf den Button "Setup". Geben Sie die IP-Adresse Ihrer Kasse und die Portnummer ein die Sie im BONit FlexX PDA Sync definiert haben. Wir empfehlen die beiden Haken bei "verbinde automatisch beim Start" und "jede Kommunikation 3x versuchen" zu aktivieren. Mit "Verbindung testen und speichern" werden die Parameter getestet und gespeichert. Sollte die Verbindung klappen, so sehen Sie unterhalb des gelben Buttons die Ping-Zeiten.

Erklärung Optionen:

* "verbinde automatisch beim Start" verbindet bei Programmstart automatisch mit der Kasse
* "jede Kommunikation 3x versuchen" sollte immer aktiviert werden - speziell aber bei verwendung von mehreren Endgeräten.
* "Handelskassenmodus aktivieren" ersetzt Bezeichnungen wie "Tisch" und "Gast" durch "Buchung" und "Kunde".
* "alternat. Navigation" = xX-Taste springt nicht zur Hauptebene sondern geht immer nur eine Ebene zurück.
* "TCP alt" = Einstellung für andere PDA´s als den XPLORE II und wenn es mit der Kommunikation Probleme gibt.
* "TCP Timeout:" = Timeout für den TCP-Verbindungsaufbau. Wir empfehlen 6000ms oder mehr. Nur aktiv bei deaktivierter "TCP alt" Option.

Erklärung TCP Timeout:

Der Vorgang einer Buchung sieht in etwa so aus:
1. PDA sendet Daten zur Kasse
2. Kasse verarbeitet die Daten (Drucken, Datenbanken schreiben ...)
3. Kasse sendet die Bestätigung zum PDA retour.

Dies alles sollte im Zeitrahmen des TCP-Timeouts passieren. Dauert das Verarbeiten an der Kasse mit Drucken, Signieren und Speichern länger als im TCP Timeout eingestellt, dann hört der PDA auf zu "horchen" und die Kasse sendet die Bestätigung ins Leere. Der PDA zeigt "Kasse nicht erreichbar" an. Ein erneutes Senden der Daten kann je nach Aktion eine Doppelbuchung verursachen. Daher sollten Sie das TCP-Timeout höher ansetzen wenn mehrere Drucker angesteuert werden, digital signiert wird und die Datenbanken schon größer sind.

Ursprünglich gab es kein TCP-Timeout und das Warten auf die Kasse dauerte ca. 25 Sekunden (Einstellung "TCP alt"). Wenn das Netzwerk und das WLAN funktioniert ist das ok. Wenn aber die Kasse wirklich nicht erreichbar ist (Punkt 1.), dann musste man auch 25 Sekunden abwarten bis man weiter arbeiten konnte. Diesen lästigen Umstand soll das einstellbare TCP-Timeout verbessern. Zu kurze Timeouts bereiten aber auch Probleme!



Am PDA ist nun alles eingestellt. Sie können sich nun der BONit FlexX PDA Sync auf der Kasse widmen.

Stellen Sie die Windows Firewall so ein, dass Sie Ausnahmen für den Zugriff von BONitFlexX.exe hinzufügen können oder deaktivieren Sie die Firewall (nicht empfohlen). Achten Sie darauf, dass bei Verwendung von anderen als der Windows-Firewall, diese entsprechend konfiguriert werden müssen um den Zugriff auf den Rechner über die gewählte Portnummer zu erlauben.





Starten Sie das Modul "BONit FlexX PDA Sync". Falls die Firewall-Abfrage kommt bitte alles positiv zulassen. Hier können Sie auf einen Blick die IP-Adresse und die Portnummer ablesen, welche Sie im PDA im Setup ebenfalls 1:1 so eingeben müssen.



Zur zusätzlichen Absicherung müssen die verwendeten mobilen Endgeräte in BONit FlexX "registriert" werden. So ist gewährleistet, dass nur berechtigte Geräte zugreifen und bonieren dürfen. Klicken Sie dazu auf "PDA Konfiguration" und melden Sie sich mit Ihrem Manager-Zugangskennwort an (100 in der Demoversion).



Im PDA Konfigurationsmenü können Sie die Portnummer ändern und die Hardware-ID zu jedem mobilen Endgerät speichern. Diese Hardware-ID wird am Grundbildschirm der BONit FlexX Mobile Software angezeigt. Ohne diese Kennung gibt es keinen Zugriff.

Zusätzlich können Sie für jeden einzelnen PDA einen internen Belegdrucker umleiten. Möchten Sie zum Beispiel, dass der PDA mit der Kennung "DEVICE03" statt auf dem Schankdrucker auf dem Drucker in der (z.B.) Schneebar drucken soll, dann können Sie hier diese Umleitung aktivieren. Mehr dazu finden Sie im Kapitel 11 des Handbuches.


Theoretische und praktische Maximalanzahl an Mobilteilen

Theoretisch könnten bis zu 100 Mobilteile verwendet werden. Praktisch limitiert die Verwendung aber der eine (einzige) Sendekanal. Verwendet man z.B. 5 Handgeräte in der Geschäfts-Randzeit, dann ist die Chance, dass zwei Geräte zur selben Sekunde auf die Kasse zugreifen sehr gering und somit auch eine Kollisionswahrscheinlichkeit sehr gering. In der Zeit wo ein Gerät mit der Kasse kommuniziert kann sich kein anderes mit der Kasse verbinden. In der Regel dauert ein Kommunikationszyklus zwischen 1 und 5 Sekunden (je nach Leistungsfähigkeit der Kasse und abhängig von der Menge der übermittelten Daten).

Man könnte bei Verwendung von mehreren Kassen und mehreren Handgeräten die Kommunikation auf mehrere Kassen konfigurieren. Z.B. kommunizieren Handteil 1 und 2 mit der ersten Kasse und Handteil 3 und 4 mit der zweiten Kasse.

* nur bei bonit.at Software bezogene Geräte sind kompatibel




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